DVAG-Film-Anleitung zu Kundenbetrug mit Pohl

Erfahrungsbericht eines Kunden/Journalisten - Bericht der WELT am SONNTAG
Framal
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Re: DVAG-Film-Anleitung zu Kundenbetrug mit Pohl

Beitragvon Framal » Di Sep 13, 2016 7:40 pm

@ Bruno,
Wer solche Märchen ernsthaft glaubt hat es besser nicht verdient!
Recht hast Du. Aber schau Dir mal die anderen Videos an, da kann man sich vorstellen, dass MASSEN darauf hereinfallen. Ich war auch mal ein Teil der Masse :oops: .

@ Vila Vita,
ja, bei mir knallt manchmal der Kopf auf die Tischplatte, wenn ich so etwas sehe. Manche Videos sind so, naiv??, oder wie soll man das bezeichnen, die kann ich mir nicht ansehen, ohne Bauchschmerzen zu bekommen. Aber so argumentiert ein überzeugter VB. Ich zwinge mich das anzuschauen, um davon zu lernen. Er ist rhetorisch absolute Meisterklasse. Und er sagt es selbst, er bringt den Vorteil mit, dass er wenige Produktpartner hat, die er gut kennt, von denen er gut unterstützt wird, und er diesen Vorteil nutzt, um Umsatz zu generieren.
Was er verschleiert ist, das er der Handlanger seiner Produktgeber ist. Und das macht er wieder sehr geschickt.

LG
Framal

telenovella
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Re: DVAG-Film-Anleitung zu Kundenbetrug mit Pohl

Beitragvon telenovella » Mi Sep 14, 2016 7:31 am

Leider habe ich den Film nicht mehr und konnte ihn nur kurz auszugsweise sehen. Gerne würde ich die "Neuen" Kollegen bei der DVAG darüber aufklären, wie und mit welchen Methoden dort agiert wird.
Dies ist ein Film in dem gezeigt wird, wer die DVAG ist und wie dieses System funktioniert. Jeder der dort anfangen möchte oder will, sollte aufgeklärt werden, bevor er sich dafür entscheidet. An König Salomo, du hast das Video doch gesehen, stell du es hier ein. Alle sollten gewarnt sein und nicht voreilig bei DVAG unterschreiben, auch wenn alles ganz toll aussieht.

König Salomo
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Re: DVAG-Film-Anleitung zu Kundenbetrug mit Pohl

Beitragvon König Salomo » Do Sep 15, 2016 5:47 pm

telenovella hat geschrieben: An König Salomo, du hast das Video doch gesehen, stell du es hier ein. Alle sollten gewarnt sein und nicht voreilig bei DVAG unterschreiben, auch wenn alles ganz toll aussieht.


Hab ich nicht. Du auch nicht. Ich denke den Film gibt´s nicht.

König Salomo

telenovella
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Re: DVAG-Film-Anleitung zu Kundenbetrug mit Pohl

Beitragvon telenovella » Do Sep 15, 2016 8:26 pm

Du bist komplett besch... König Salomo und du glaubst wirklich alle sind noch besch... ;)
der komplette Text und Inhalt ist hier hinterlegt, fehlt nur die Visualisierung dazu: DAS VIDEO :lol:

Generali no DVAG
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Re: DVAG-Film-Anleitung zu Kundenbetrug mit Pohl

Beitragvon Generali no DVAG » So Nov 19, 2017 10:55 pm

Gibt es den Film wirklich ? Unvorstellbar

Zitat: "Ich erinnere mich, Dr. Pohl, wie Sie gesagt haben, wir sollen erbarmungslos zuschlagen und ich glaube auch, dass die Zeit dafür da ist, dass wir das jetzt machen. Und das eben nicht dadurch, dass wir unsere Leute nur zu Schulungen setzen, sondern dass man sie auch zum Kunden bringt."

"Und hier, hier ist es auch so, dass unsere bestehenden Kunden natürlich auch schon Vermögen, ich sag jetzt mal in bestehenden Lebensversicherungen haben. In Form von Rückkaufwerten oder wo man auch ein Darlehen nehmen kann und diese Darlehen kann man natürlich auch nehmen und kann( da muss man allerdings gucken, da gibt es verschiedene Möglichkeiten, muss man genau auswerten, ist auch nicht immer machbar), aber das geht ab und zu, dass man so ein Darlehen auch mal nimmt, und sagt, das Darlehen nehme ich jetzt und leg das Darlehen aber auch wieder in einem Altersversorgungsprodukt an, eben mit Endalter 80 oder 83 und dann hat der Kunde eben eine steuerfreie Rente. Dafür hat er jetzt ein Darlehen aufgenommen. In Einzelfällen ist es auch möglich, aus diesem Darlehen, sagen wir mal einen Erstjahresbeitrag zu bezahlen für die Lebensversicherung, die dann neben der anderen Lebensversicherung weiter läuft."



Horst Weiser AIDA-Vortrag vor 1000 leitenden VB, Direktionsleitern

Mit Beifall in erster Reihe: Dr.Reinfried Pohl, Andreas Pohl, Reinfried Pohl junior, Friedrich Bohl,Sabina Gerhart, Hans-Theo Franken, Kurt Schuschu, Helge Lach


"Lieber Herr Dr. Pohl, liebe Mitglieder des Vorstandes, liebe Berufskolleginnen und Berufskollegen,


Ich darf mich ganz herzlich bedanken, dass ich heute die Möglichkeit habe, so ne viertel Stunde, 20 min. was zu den Erfolgen zusagen, die wir vor allem in den letzten Monaten natürlich, eigentlich hat es im April schon begonnen, da war nur noch nicht so sichtbar, erzielen konnten.

Zunächst mal möchte ich Ihnen auch noch mal danken, Herr Schuschu, für die Vorbemerkung und Ihr alle oder Sie alle werden im Laufe des Vortrages merken, dass wir gar nichts Besonderes machen, aber ich will so beginnen, was läuft denn bei uns in der Direktion besonders gut. Nun, Sie Herr Dr. Pohl, haben eigentlich die letzten Veranstaltungen immer wieder auf die Einhaltung des Arbeitskreislaufes hingewiesen und ich glaube auch, dass dieser Arbeitskreislauf nicht nur ein AK ist, sondern, dass das der Erfolgskreislauf schlechthin ist. Und so läuft bei uns die Anwerbung in der Direktion ganz besonders gut. Vor allem aber die Anwerbung, die jetzt nicht gezielt auf Banker, Versicherungsleute, auf Leute vom Markt hinzielt, sondern die Anwerbung, die so ganz normal aus dem Arbeitskreislauf kommt, Handwerker, Büroangestellte, eben unsere Kundinnen und Kunden. Wir haben in der Direktion festgestellt, dass die Anwerbung dieser Leute im Grunde genommen viel einfacher ist, als jemand aus der Branche anzuwerben, vor allem ist es einfacher, solche Menschen zu integrieren und sie mit dem Herzen zu DVAGlern zu machen. Ich hab in der Vergangenheit in den letzten 2 Jahren auch immer wieder Leute aus der Branche gehabt und da ist es mir ganz selten gelungen, mit diesen Leuten über unsere Familiengemeinschaft zu reden, da hab ich mehr geredet über wie viel Promille kriegt man woanders und warum soll ich denn eigentlich zu euch kommen.
Also die Anwerbung läuft ganz besonders gut, konkret haben wir im letzten Monat jetzt wieder 10 neue VB in unserer Direktion fördern können, dieses Jahr sind es bisher 38 gewesen und wir sind auf einem guten Weg, das wir so 60, vielleicht schaffen wir auch 65 oder 70 neue VB in der Direktion fördern können. Und das ist schon eine Hausnummer.

Was man bei all den Einheiten ja gar nicht sieht ist ja auch, ich selbst habe 35 direkte Partner, davon sind 22 aktiv, das heißt 22 haben über 3000 Einheiten in den letzten 12 Monaten und ich habe 9 RD`s, von denen ist jetzt einer Direktion geworden ist im letzten Monat. Er wird uns natürlich auch so ein bisschen fehlen, man kann ja auch nur dann viel erreichen, wenn man sich große Ziele gesetzt hat und am Anfang des Jahres, als so diese Marktchancen bekannt wurden, Lebensversicherung, die Marktchance Krankenversicherung, da haben wir uns natürlich zum Ziel gesetzt, den alten Rekord vom Günther Schwindinger aus dem Jahr 1991 mit 99700 Einheiten, dass wir den mal knacken wollen, da war der August leider eine Woche zu kurz, sonst hätten wir es da schon geschafft, da waren wir mit knapp 75000 Einheiten gut dabei in 4 Wochen. Jetzt ist der Norbert D geworden, der hat ja auch 14000 E gehabt, jetzt müssen wir gucken, ob uns das noch mal gelingt. Aber ich bin auch da zuversichtlich, denn das Jahr ist noch lang und so im Oktober, November, da haben wir ja eigentlich immer die besten Monate gehabt, ja alle bundesweit, das wird dieses Jahr natürlich auch noch mal ein Highlight sein. Also, wir haben uns viel vorgenommen, und wenn man sich viel vornimmt und das in die Mannschaft transportiert, dann nimmt auch jeder in der Mannschaft viel vor und wenn sich jeder viel vornimmt, dann kommt auch viel mehr raus. Wir sind 350 VB in der Direktion, auch das sieht man nirgends, da sieht man nur, die haben unheimlich viel Umsatz und ich hab mich schon mit einigen Kollegen unterhalten, die eben kleinere Direktionen haben und wenn man dann so hochrechnet auf die VB Anzahl, dann ist das gar nicht so überdurchschnittlich, was wir machen. Unser Umsatz liegt im Bereich, wie von vielen anderen auch, also die durchschnittlichen Einheiten sind nicht höher, auch die durchschnittlichen LV-Summen sind nicht höher als bei vielen anderen, aber es kommt eben viel zustande. Was uns gut gelungen ist, das war erstmals im April, da gibt es ja immer zu Ihrem Geburtstag, lieber Herr Dr. Pohl, so eine besondere Aktivität, da haben wir gesagt, wir wollen natürlich auch dabei sein und ein gute Ergebnis machen und da haben wir uns überlegt, wie kriegen wir denn ein gute Ergebnis hin. Es gibt im Grunde nur 2 Dinge, die wir machen müssen um ein gutes Ergebnis zu machen, wir brauchen Termine und zwar mehr Termine als wir bisher gemacht haben und um mehr Termine machen zu können, brauchen wir eben mehr Kontaktmöglichkeiten, mehr Empfehlungen oder eben auch einen Bestand. Jetzt habe ich eine Direktion, wie viele andere auch, die seit 25 Jahren fast arbeitet und wenn man so lange dabei ist und auch Partner hat, die schon viele Jahre 15, 18 oder 20 Jahre dabei sind, da sind da natürlich auch riesige Bestände da und diese riesigen Bestände, die muss man natürlich auch angehen und auch bearbeiten. Warum: Weil der AK, das ist ja das wozu wir uns verschrieben haben, der beginnt ja ich mache einen Kontakt, dann gehe ich hin und mache eine Analyse, nehme Empfehlungen, mache eine Beratung, nehme Empfehlungen und dann kommt doch die Kundenbetreuung, die ist ja Bestandteil unseres AK und ich habe ganz früh in dem Jahr angefangen und habe gesagt: liebe Freunde, es kann nicht sein, dass wir unseren Kunden immer versprechen, wenn sich was ändert, dann helfe ich Dir, dann besuche ich Dich, dann informiere ich Dich und jetzt hat sich nun mal dieses Jahr, das ging los mit der Krankenversicherung und in der Schwebe war noch, was wird mit dem Alterseinkünftegesetz, Besteuerung LV, es hat sich eben in diesem Jahr viel geändert und da habe ich auch gesagt, ich will, dass jeder Kunde besucht wird und zumindest über diesen Bereich aufgeklärt wird. Ob wir die alle schaffen, weiß ich nicht. Es sind ja viele, die in so einer Direktion da sind, aber einen Großteil der Kunden kann man schaffen. Und dadurch ist es natürlich auch gelungen, zusätzliche Aktivitäten zu machen, weil wenn der VB so 6-7 Termine bei Kunden hat, also Analysen, Beratungen bei Neukunden, dann ist er ja von seinem Leistungsvermögen bei weitem nicht dort, was er machen könnte. Und einen zusätzlichen Termin zu machen, oder 2 oder 3 bei bestehenden Kunden, das ist verhältnismäßig einfach. Es hat jeder wenn er so 300 Kunden hat, so 100 Lieblingskunden und wenn die mal besucht sind, ist ja schon ein ganzes Stück geschafft. Da muss man auch nicht groß telefonieren, da ruft man an und sagt, man kommt mal vorbei, denn es hat sich was Wichtiges getan. Dadurch ist es uns gelungen, dass wir einfach die Anzahl der Termine pro VB steigern konnten. Also konkret im letzten Monat im August, da waren wir in Alentejo mit der Region, da waren viele andere Dinge noch. Da haben wir Leute gehabt, die haben 9 Tage zum Arbeiten gehabt und die haben tatsächlich 17 Beratungen gemacht in den 9 Tagen. Und da kommt da natürlich auch was rum.

So jetzt ist die Frage natürlich, wenn ich zum Kunden gehe, was mache ich dann und wir haben auch in diesem Jahr ganz früh begonnen, so eine Beratungsübersicht zu machen, weil natürlich die Diskussion aufkam, ich kann doch nicht wegen einer Krankenversicherung (wegen einem KTZ o. ä.) 50 km fahren und da habe ich 5 Einheiten geschrieben und dann bin ich wieder daheim, das ist ja im Grunde unwirtschaftlich und da hat er natürlich auch recht. Also verdient ist da nichts mehr, wenn man rechnet, was man für Zeit aufgewendet hat und was der Sprit kostet. Also haben wir uns überlegt, wenn Du sowieso schon zum Kunden gehst, weil Du dahin musst, weil Du ihn informieren musst über KV, dann kannst Du Dir doch vorher schon Gedanken machen, kann ich mit dem vielleicht noch über Pensionskasse sprechen. Da habe ich in der Analyse doch den Arbeitgeber, da kann ich dort anrufen und den Arbeitgeber fragen, ob die das machen. Wenn da generell ein ja kommt, dann kann ich für den Kunden evtl. so was auch rechnen. Das muss man sich eben individuell in der Situation anschauen. Wenn ein nein kommt, rede ich mit dem Kunden halt nicht drüber, wenn der Arbeitgeber sagt, wir haben einen Rahmenvertrag mit jemand anderen.
Nächster Bereich Riesterrente. Riesterrente ist ja unserem Chef sein Lieblingskind und Riester wird noch ganz groß an Bedeutung gewinnen im nächsten Jahr, weil sich bei Riester ja nichts ändert. Aber da kann ich mir natürlich auch überlegen, ist für diese Leute, die Kunden, wo ich hingehe eine Riesterrente interessant. Was ganz klasse läuft ist Kindergeldanlage und dieses Kinderjuniorkonzept, das jetzt neu dazugekommen ist. Das ergänzt ja im Grunde die Kindergeldanlage. Das kommt bei den Kunden gut an und wird auch gern gemacht. Kindergeldanlage vor allem unter dem Aspekt, die Eltern haben jetzt noch die Möglichkeit eine steuerfreie Altersversorgung für ihre Kinder aufzubauen. Wir sagen, es ist ein Generationenvertrag. Früher hat der Generationenvertrag so ausgeschaut: Deine Kinder arbeiten für Deine Rente, aber für die Rente Deiner Kinder arbeitet später niemand mehr. Also musst Du jetzt für Deine Kinder was machen, damit Deine Kinder später auch mal was haben. Dein Sohn, der verdient mal Deine Rente und Du musst von dem Geld, was Du jetzt verdienst was auf die Seite legen, damit Dein Sohn später auch mal eine Rente hat. In dem Zusammenhang sind Omas gern bereit auch mal was mitzugeben und wenn Du bei einer Omas warst und die spart 25 € für ihr Enkelkind, da kannst Du zur anderen Oma auch gehen, die macht das auch, die will ja nicht die schlechte Oma sein.
Und was wir auch festgestellt haben, so wie die Leute früher 50 DM für Ihre Kinder auf die Seite gelegt haben, legen sie heute 50€ weg. Und wenn einer 50€ weglegt bei 45 Jahren Beitragszahlung und einer Gesamtlaufzeit von FlexPension Endalter 80, das sind locker
100/110 E pro Kind. Und wenn Du dann 10 besuchst oder zehn machst.
Dann haben wir natürlich auch Selektionen gemacht. Ich selber bin in die Büros gefahren, hab mich hingehockt, hab Selektionen eingerichtet, dass man mal Leute selektiert, wer hat denn eigentlich alles Kinder. Mit irgendjemand muss man ja anfangen. Wenn man jemand besucht, dann besucht man aus meiner Sicht vertriebstechnisch die Leute, wo man die größten Chancen zunächst sieht und die größten Ansatzmöglichkeiten hat, wo man das meiste Geschäft schreiben kann und ganz zum Schluss denjenigen, wo es wirklich bloß um 10 E geht. Also Kindergeldanlage steht da mit drauf. Dann steht mit drauf Rente Plus 123 FlexPension. Höchststandsgarantie, das ist ja der Hammer an sich. Das kann man in ganz vielen Bereichen einsetzen. Das ist das Produkt, was uns am aller meisten Freude macht als Vermögensberater, weil damit eben dem Kunden sagen kann: wie wäre es den, wenn es eine Aktienanlage gäbe, wo Du Dein Geld nicht verlieren kannst? Da sagen die Leute dann: Das gibt es nicht und dann kannst Du sagen doch das gibt es. Das kann man natürlich jetzt einsetzen auch für die Geldanlage. Viele Leute haben ja Geld im Depot, haben auch die schlechten Zeiten jetzt mitgemacht und sind im Grunde genommen jetzt eher auf der sichereren Seite. Immobilienfonds boomen wie verrückt. Aber mit dem FlexPension kann man am Markt teilnehmen und hat eben kein Risiko und viele Leute haben auch das Geld, wo sie sagen, dass brauche ich im Grund zur Sicherheit und damit wir später auch im Alter noch was haben. Die haben ja jetzt nicht ein Investmentvermögen angehäuft, damit sie es morgen wieder ausgeben können. Da wird ja nur ein Teil liquide gehalten für irgendwelche Dinge, aber ein großer Teil des Geldes, gerade wenn mehr Vermögen da ist, das soll ja auch zur Sicherheit und zur Altersicherung dienen. Auch da kann man über ein Beitragsdepot FlexPension machen. Das ist eine ganz, ganz klasse Geschichte.

Dann müssen wir über das Alterseinkünftegesetz informieren. Beim AEG will ich jetzt auf die fachlichen Dinge nicht eingehen, das wisst Ihr ja selber. Da ändert sich eben was.

Besteuerung der Renten, im Gegenzug werden die Rentenversicherungbeiträge zunächst steuerfrei und und und, das muss man den Leuten auch erklären, weil die Leute sind total verunsichert, momentan Hartz IV, Rüruprente, Riesterrente. Keiner weiß im Grunde genommen genau, was da gemacht wird. Und hier, hier ist es auch so, dass unsere bestehenden Kunden natürlich auch schon Vermögen, ich sag jetzt mal in bestehenden Lebensversicherungen haben. In Form von Rückkaufwerten oder wo man auch ein Darlehen nehmen kann und diese Darlehen kann man natürlich auch nehmen und kann( da muss man allerdings gucken, da gibt es verschiedene Möglichkeiten, muss man genau auswerten, ist auch nicht immer machbar), aber das geht ab und zu, dass man so ein Darlehen auch mal nimmt, und sagt, das Darlehen nehme ich jetzt und leg das Darlehen aber auch wieder in einem Altersversorgungsprodukt an, eben mit Endalter 80 oder 83 und dann hat der Kunde eben eine steuerfreie Rente. Dafür hat er jetzt ein Darlehen aufgenommen. In Einzelfällen ist es auch möglich, aus diesem Darlehen, sagen wir mal einen Erstjahresbeitrag zu bezahlen für die Lebensversicherung, die dann neben der anderen Lebensversicherung weiter läuft. Es gibt ja auch Kunden, die haben Geld oder das Geld, wenn sie sagen, sie haben jetzt kein Geld um für ihre Kinder was zu machen, dann da was rauszunehmen und für die Kinder was anzulegen. Das man dem dann sagt: Dann hast Du zwar später vielleicht mal weniger, wenn wir jetzt was rausnehmen, aber dafür haben Deine Kinder auch mal was. Und das läuft sehr gut. Das ist eigentlich der Renner. Da machen wir ungefähr 20- bis max. 23, 24 % von unserem Umsatz kommen alleine aus dieser Geschichte, dass man im Bestand einfach mal nachschaut, bevor man hingeht, was hat denn der schon und hat der evtl. schon Anspruch auf so ein Darlehen.

Der nächste Renner ist BU. Ganz viele Leute haben überhaupt noch keine BU Versicherung und jetzt auch, wenn man so wie ich 25 Jahre dabei ist, dann hat man auch Kunden, die damals so alt waren wie ich und die haben jetzt alle Kinder, die sind alle 17,18.19.20. Auch da, wenn man in seinen Kundenstamm geht und guckt, wer hat Kinder, da kann man ja auch mal selektieren, wer ist denn da schon in der Lehre, wer kommt aus der Lehre raus. Da kann man vorher das Juniorkonzept ansetzen. Jetzt haben wir ja sogar diese Lücke geschlossen zwischen15 Jahren und Ende der Ausbildung und natürlich auch die BU selber, dass man da ansetzen kann. Kann ich auch nachgucken.

Bausparen. Wir haben eine Selektion laufen lassen, wer hat den noch eine krumme Bausparsumme. Und es gibt noch ganz viele, die haben noch durch die Euro-Umstelllung eine krumme Bausparsumme. Ich war selber bei Kunden, die hatten mal einen 50.000 DM Vertrag und jetzt bin ich dahin gekommen und jetzt war das irgend so ein 25.000 ungerade.
Und jetzt, wenn man mit den Leuten spricht und sagt: Sag mal hast Du das Gefühl, dass alles so nach dieser Euro-Umstellung nur noch die Hälfte kostet. Da sagen die nein. Im Grunde gibt es doch viele Bereiche, wo man jetzt genau so viel bezahlt wie vorher. Und es ist auch so. Bauen ist doch jetzt nicht um die Hälfte billiger. Und wenn der einen Bausparvertrag macht, weil er sagt, ich will mal mein Dach machen oder meine Heizung renovieren, dann kann er mit einem 25.000 € Vertrag nicht mehr so viel anfangen, wie damals mit einem 50.000 DM Vertrag, weil durch die Euro-Umstellung auch alles so ein bisschen angeglichen wurde. Jeder zieht so nach. Wir haben ja bald wieder DM Preise. Und da kann man mit den Leuten auch reden und kann dann wieder einen 50.000€ Vertrag daraus machen. Das gibt sofort Provision, der Kunde hat wieder einen 50.000 er, die waren richtig begeistert und haben gesagt: Oh ja! Da kann man zwei 25.000 er machen, die sind hintereinander geschaltet, da ist der erste dann gleich zuteilungsreif und der zweite wird neu angespart. Die Produkte kennt Ihr ja alle und die sind ja genial und da kann man das z. Bsp. bereinigen.

Auch Kundenbonus ist ein Thema. Wir machen ja ungefähr ein Drittel aller Anträge, die wir machen, sind ja nur Sachanträge. Ich bin ein Sachfan, schon immer gewesen und Sach und Kfz auch dieser Kfz-Gaudi mit diesem Extrageld, dass es da immer gibt. Ich finde das Klasse. Und das muss man auch mitnehmen, das Geschäft, weil wenn wir es nicht mitnehmen, dann nimmt es ein anderer mit und wenn es der andere mitnimmt, dann nimmt er viel anderes Geschäft auch noch mit. Das man guckt, hat der schon Kundenbonus, kann ich den Kundenbonus vielleicht erhalten. Wenn ich sowieso schon dort bin, dann kann ich doch auch darüber mal reden.

Auch Geldanlagen DWS Depot. Ich weiß gar nicht, ob ich das hier öffentlich so sagen kann, aber es liegen ja noch, glaub ich, 3 Milliarden beim DIT und wenn man sich mal die Mühe macht und die Performance vom DIT mit einem gleichwertigen Fonds von der DWS vergleicht, dann wird man feststellen, dass man da auf 10% Unterschied in der Performance kommt. Und wenn man im Intranet sich ein bissl auskennt, dann kann man die 2 Kurven übereinander legen, von dem Fonds den der Kunde hat und von dem Fonds, wie hat der im letzten Jahr entwickelt von der DWS und da kann man auch mit ihm mal drüber reden, ob es nicht Sinn macht, jetzt umzuschichten und ein Konto bei der Deutschen Bank zu eröffnen und nicht bei der Allianz. Das er einfach wieder bei uns ist, also auch da drüber kann man reden.

Und dann, was man immer machen kann bei der Gelegenheit ist, man kann Empfehlungen holen. Wer, glaubst Du denn, ist über das Alterseinkünftegesetz noch nicht informiert? Kennst Du noch jemand, der für seine Rente was tun muss? Kennst du noch jemand, der Kinder hat? Also auch da neue Kontakte, neue Empfehlungen nehmen. Die sind vielleicht, wenn man einen großen Bestand hat, im Moment nicht so wichtig, aber die werden ab Januar wieder wichtig, wenn Du in Deinem Bestand eben vielleicht nicht mehr so die großen Renner anzubieten hast, wie heute. Jetzt müssen wir das Geschäft mitnehmen.

Ich erinnere mich, Dr. Pohl, wie Sie gesagt haben, wir sollen erbarmungslos zuschlagen und ich glaube auch, dass die Zeit dafür da ist, dass wir das jetzt machen. Und das eben nicht dadurch, dass wir unsere Leute nur zu Schulungen setzen, sondern dass man sie auch zum Kunden bringt.

Da steht dann auch noch drauf, dass man das Kundenlos einsetzen kann, Info-Einladung, das man so eine Berufsanalyse macht, das man auch mit den Menschen spricht, ob sie nicht jemand kennen, der sich beruflich verändern will. Das sind so die Dinge. Und was wir machen ist, wir telefonieren jeden Samstag und machen Termine aus."


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